Eine dauerhafte und zuverlässige chirurgische Lösung bei Erektionsstörungen
Eine Penisprothese, auch Penisimplantat genannt, ist ein chirurgisch eingesetztes Implantat für Männer mit erektiler Dysfunktion (Erektionsstörung), bei denen andere Behandlungsmethoden keine Ergebnisse gebracht haben.
Wichtig: Diese Methode wird in der Regel als letzte Option empfohlen, wenn andere Behandlungen wie Medikamente, Injektionen oder Vakuumgeräte nicht gewirkt haben.
Funktionsprinzip der Penisprothese
Aufblasbare (inflatable) Penisprothesen bestehen aus drei Hauptkomponenten:
Zylinder: Werden im Penis platziert und sorgen für Steifigkeit, wenn sie mit Flüssigkeit gefüllt werden
Pumpe: Ein manuell bedienbarer Mechanismus, der im Skrotum (Hodensack) platziert wird
Reservoir: Ein Flüssigkeitsspeicher im Bauchraum
Anwendung der Prothese
Erektion herbeiführen
Die Pumpe im Hodensack wird mehrmals gedrückt
Die Flüssigkeit aus dem Reservoir füllt die Zylinder
Der Penis wird steif und ist bereit für den Geschlechtsverkehr
Rückkehr in den Ruhezustand
Der spezielle Knopf an der Pumpe wird gedrückt
Die Flüssigkeit fließt aus den Zylindern zurück in das Reservoir
Der Penis kehrt in seinen natürlichen Zustand zurück
Vorteile
Vollständig im Körper verborgen — von außen nicht sichtbar
Ermöglicht eine natürlich wirkende Erektion
Langlebig (10–15 Jahre)
Vollständig unter der Kontrolle des Patienten
Für wen ist sie geeignet?
Eine Penisprothese kann in folgenden Situationen in Betracht gezogen werden:
Erektile Dysfunktion infolge von Diabetes
Verlust der Erektionsfähigkeit nach einer Prostataoperation
Gefäßbedingte Probleme
Fälle, die auf andere Behandlungsmethoden nicht ansprechen
Operation und Risiken
Der Eingriff dauert in der Regel 1–2 Stunden und wird unter Vollnarkose oder Spinalanästhesie durchgeführt. Mögliche Risiken sind:
Infektion
Mechanisches Versagen (selten)
Schmerzen oder Unbehagen
Hinweis: Die endgültige Entscheidung über diese Behandlung sollte nach einer Untersuchung durch einen Urologen getroffen werden.
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