Behandlungsmethoden bei Nierensteinen

Schmerzfreie und wirksame Lösungen mit modernen Technologien

Was sind Nierensteine?

Nierensteine sind harte Gebilde, die entstehen, wenn Mineralien im Urin kristallisieren und sich ablagern. Ihre Größe kann von einem Sandkorn bis zu einem Golfball reichen, und sie können starke Schmerzen verursachen.

Anzeichen und Symptome

Behandlungsmethoden

ESWL (Steinzertrümmerung)

  • Zertrümmerung mit Stoßwellen von außerhalb des Körpers
  • Für Steine unter 2 cm
  • Keine Anästhesie erforderlich
  • Dauert 30–45 Minuten
  • Ambulante Behandlung

Ureterorenoskopie (URS)

  • Steinzertrümmerung über den Harnleiter
  • Mit Laser-Lithotripsie
  • Unter Vollnarkose
  • Einstündiger Eingriff
  • Ein Tag Krankenhausaufenthalt

PNL (Perkutane Nephrolitholapaxie)

  • Zugang zur Niere über einen kleinen Schnitt im Rücken
  • Bei großen Steinen (über 2–3 cm)
  • Erfordert Vollnarkose
  • 1–2 Tage Krankenhausaufenthalt
  • Hohe Erfolgsrate

Steinbildung vorbeugen

Wichtig: Maßnahmen nach der Behandlung, um eine erneute Steinbildung zu verhindern:

Häufig gestellte Fragen

Was soll ich tun, während ein Nierenstein abgeht?

Trinken Sie viel Wasser, nehmen Sie ein Schmerzmittel und duschen Sie warm. Bei unerträglichen Schmerzen oder Fieber suchen Sie umgehend einen Arzt auf.

Ist die Steinzertrümmerung schmerzhaft?

Die ESWL kann leichtes Unbehagen verursachen, erfordert aber in der Regel keine Schmerzmittel. Die anderen Verfahren werden unter Anästhesie durchgeführt.

Warum ist die Steinanalyse wichtig?

Die chemische Zusammensetzung des Steins zu kennen ist entscheidend, um die richtigen Maßnahmen zur Rückfallvorbeugung festzulegen.

Möchten Sie mehr über die Nierensteinbehandlung erfahren?

Lassen Sie uns gemeinsam den für Sie passenden Behandlungsplan finden.

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