Behandlung des Hodenhochstands (Kryptorchismus)

Aktuelle Informationen zu Diagnose und Behandlung des Hodenhochstands bei Kindern

Wichtig: Der ideale Zeitpunkt für die Behandlung des Hodenhochstands liegt zwischen dem 6. und 18. Lebensmonat. Durch frühzeitiges Eingreifen kann die Hodenfunktion erhalten werden.

Was ist ein Hodenhochstand?

Der Hodenhochstand (Kryptorchismus) ist ein Zustand bei männlichen Säuglingen, bei dem ein oder beide Hoden vor der Geburt nicht in den Hodensack (Skrotum) abgestiegen sind. Er tritt bei 3 % der termingerecht geborenen und bis zu 30 % der frühgeborenen Babys auf.

Symptome

Ursachen

Die genaue Ursache ist unbekannt, aber zu den Risikofaktoren zählen:

Behandlungsmethoden

1. Chirurgische Behandlung (Orchidopexie)

Dies ist die Goldstandard-Behandlung. Der Hoden wird in den Hodensack verlagert und dort fixiert. Angewandte Techniken:

2. Hormontherapie

In ausgewählten Fällen können Hormoninjektionen versucht werden, die Erfolgsrate ist jedoch geringer als bei der Operation.

Erholung nach der Operation

Häufig gestellte Fragen

Korrigiert sich ein Hodenhochstand von selbst?

In manchen Fällen kann in den ersten 6 Lebensmonaten ein spontaner Abstieg erfolgen. Nach dem 6. Monat ist die Wahrscheinlichkeit jedoch sehr gering, und eine Behandlung ist erforderlich.

Wann sollte die Operation durchgeführt werden?

Idealerweise zwischen dem 6. und 18. Lebensmonat. Spätestens bis zum 2. Lebensjahr muss behandelt werden.

Führt ein Hodenhochstand später zu Unfruchtbarkeit?

Bei einseitigen Fällen mit frühzeitiger Behandlung ist das Unfruchtbarkeitsrisiko gering. Bei beidseitigen Fällen und verspäteter Behandlung steigt das Risiko.

Möchten Sie mehr über die Behandlung des Hodenhochstands erfahren?

Lassen Sie uns gemeinsam den für Sie passenden Behandlungsplan finden.

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